Die hitzige Diskussion um die Notwendigkeit einer 'Frauenquote' in Führungspositionen jeglicher Art wurde in Deutschland schon intensiver geführt als heute! Der spektakuläre Rücktritt von Bärbel Bas als Ministerin für Arbeit und Soziales und als Parteivorsitzende der SPD erzeugt eine Schockwelle, die innerhalb der labilen Bundesregierung für erneute Debatten sorgen wird!
Eine privat und beruflich stark belastete Frau Bas sah sich nicht mehr in der Lage, den ihr gestellten Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden. Am Ende ihrer Kräfte warf sie im Stile einer angeschlagenen Boxerin das Handtuch und wurde sofort durch einen Nachfolger ersetzt. Seinen Hut in den Ring warf der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer! Mag sein, daß er von den Partei-Oberen der SPD auch ein klein wenig geschubst wurde, um kein klaffendes Loch, kein Machtvakuum entstehen zu lassen!
Bärbel Bas nannte die vor Kurzem vorgelegte Rentenreform ein 'Gesamtkunstwerk', welches in wesentlichen Teilen nicht mehr geändert werden sollte. Ihre Partei-Kollegin Schwesig sah das anders und feierte bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern einen beachtlichen Erfolg damit. Nun wird also neu verhandelt und der eilig herbeigerufene Alexander Schweitzer muß seine unverbrauchte Kraft und Zielstrebigkeit beweisen!
Der ÖRR, also der Öffentlich-Rechtliche-Rundfunk, kein Liebling der aufstrebenden AfD, füllt sein Programm mit Sonderbericht-Erstattungen und will uns staunenden Beobachtern erklären, warum die umstrittene Bärbel Bas jetzt nicht mehr leisten will und wird, worauf wir in Deutschland so dringend angewiesen sind: Reformen, Reformen, Reformen! Aber diese müssen 'gerecht' sein und dürfen nicht, wie unser ungeliebter Bundeskanzler Friedrich Merz das anstrebt, aus bloßen Kürzungen der Sozialausgaben bestehen!
Seine CDU verliert rasant an Zustimmung in der Bevölkerung und hofft dennoch, die als dringend notwendig erkannten Struktur-Reformen in Deutschland, gemeinsam mit der SPD, durchführen zu können. Wir, das Volk, zweifeln immer stärker daran und glauben, auf eine das Blaue vom Himmel versprechende AfD bauen zu können. Falls sich an dieser kurzsichtigen Überzeugung nicht schnell etwas ändert, falls das Lager der AfD weiteren Zulauf erhält, ist der weitere Niedergang Deutschlands nicht mehr aufzuhalten!
Was heißt das konkret? Die AfD zeigt im bevölkerungsarmen Sachsen-Anhalt, wie sie ihre Politikvorhaben auf Bundesebene durchsetzen will. Vor allem soll es keine Kompromisse mit anderen Parteien geben, um 'AfD-pur' erreichen zu können, denn sie weiß, nur im Alleingang kann sie ihre demokratiefeindliche, rechtsradikale Politik betreiben. Da die AfD kein Geheimnis aus ihren Plänen macht, ist für jeden verantwortungsbewußten Wähler leicht zu erkennen, wohin ein Kreuzchen bei der AfD führt!
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Hirschkäfer!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen