Die Wanne ist voll!

Das Gerede vom wenig  attraktiven Stadtbild läßt mich nicht mehr los! Immer wieder denke ich an das babylonische Sprachgewirr, als beim Turmbau zu Babel nichts mehr voranging und die Menschen sich deshalb in alle Herren Länder verteilten.

Es ist noch die segensreiche Zeit des 'Alten Testaments', als Gott im direkten Zugriff selbst regelte, was er heute unterläßt! Das Fehlverhalten der Menschen breitet sich aus wie der zähe Lavastrom eines aktiven Vulkans! Keiner hält die glühenden Massen auf, keiner stoppt die wütende Natur, die Katastrophe nimmt ihren Lauf!

So ist es auch mit der 'Migration'! Das schöne, mittelalterliche Stadtbild vieler deutscher Städte, wird u.a. durch Kopftücher und Burkas verunstaltet! Auch jüngere, ausländische Frauen sehen teilweise aus wie trauernde Witwen. Unsere Kinder bekommen eine Heidenangst, halten die verhüllten, schwarzgekleideten Frauen für blutsaugende Monster, die sich womöglich den Schleier vom Kopf reißen und ihre langen Eckzähne zeigen!

Man weiß nicht viel über die kulturellen Gepflogenheiten des Anderen, doch der gemeine Deutsche ist überzeugt, wer zu uns kommt, muß sich anpassen! Ja was denn sonst!? Wer das nicht will, soll das Land sofort verlassen, soll das Stadtbild nicht weiterhin mit seiner leicht erkennbaren Fremdartigkeit verschandeln.

Gott wollte nicht, das sich der Mensch einen Turm bis in den Himmel baut! Erst viele Jahre später, als der gotische Baustil nicht mehr aufzuhalten war, begann die ungebremste Himmelsstürmerei wieder von vorne. Der Allmächtige legte resignierend die Hände in den Schoß und wir Deutschen sehen in Köln und in Ulm noch heute die größten Monumente jener Zeit. Diese christlichen Kathedralen werden von Touristen bewundert, die das Stadtbild natürlich 'verschönern'.

Sie sitzen in den Eis-Cafés, kaufen überteuerte Souvenirs und hauen wieder ab! Doch die armen, notleidenden Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten dieser Welt bleiben. Sie denken nicht im Traum daran, das deutsche Sozialsystem und die Innenstädte zu verlassen. Jetzt zahlen wir den Preis für unsere Freundlichkeit. Die anfängliche 'Willkommens-Kultur' schlägt um in Fremdenhaß, wir suchen uns alle möglichen Gründe, um die 'Migration' als den Anfang allen Übels sehen zu können.

Flüchtlinge betonen oft, keiner von ihnen würde sein Heimatland verlassen, wenn er dort sicher leben könnte. Es ist nicht ihre 'Schuld', daß sie uns Probleme machen! Seit vielen Jahren wurde zu wenig gegen die sogenannten Schlepper unternommen. Wir Europäer ließen Flüchtlinge auf dem Mittelmeer absaufen, haben Rettern ihren Dienst untersagt!

Wer es dennoch zu uns nach Deutschland geschafft hat, kann hier Probleme machen, aber die sind nicht im Aussehen der Fremden zu suchen, nicht dem Willen der Migranten zuzuschreiben. Diese Probleme entstanden vor zehn Jahren, als Deutschland von Flüchtlingen überrannt wurde. Die Folgen davon bekamen wir nie in den Griff!

-------------------------------------------------------------------------------------------

Echtes Leinkraut!


     

Kommentare