Die Welt hinter meinen Fenstern verdunkelt sich. Es regnet! Die 'Creedance Clearwater Revival', kurz CCR, fragt sich seit Jahrzehnten: "Who´ll stop the rain?"
Das ist den sehnsüchtigen Damen namens 'Weather Girls' herzlich egal, denn endlich regnet es Männer! Unter diesen ist ein Prinz, der uns mit "Purple rain" verrät, was die Dusche von oben tatsächlich zu bedeuten hat: "Regen ist ein Symbol für das Ausströmen von Reinheit und Wahrheit aus den höheren Ebenen, wobei die violette Farbe traditionell für 'Weisheit' steht!"
Solcherlei muß man wissen! Hingegen ist mir unbekannt, ob es im Süden Californiens tatsächlich niemals regnet. 'Albert Hammond' sang einen oberflächlichen Schlagertext, das Orchester spielte fröhlich mit - alles war eitel Sonnenschein. Zumindest bis die 'Doors' ihre "Riders on the storm" losschickten, vom Killer auf der Straße und vom Hund ohne Knochen erzählten.
Von Philosophen und Künstlern ein gern genommenes Bild: 'Der unschuldige Mensch wird in die Welt geworfen!' Vom Schoß der Mutter ausgestoßen, plötzlich auf sich selbst gestellt! Nicht 'friß oder stirb' heißt die Alternative, sondern jahrelange Fürsorge, denn der neugeborene Mensch ist alleine hilflos. Wenn er sich schließlich fragt, warum es immer nur regnet, ist er vermutlich aus dem Gröbsten raus!
Bei Elvis Presley schneit es! Etwas naiv mahnt er: "People don´t you understand, the child needs a helping hand!" Na klar, vor allem im Ghetto von 'Windy City', jener amerikanischen Großstadt, wo sich vor Kurzem noch die Gangster in ihren schönen Automobilen Straßenschlachten lieferten. Die Band 'Chicago' stellt lapidar fest: "Another rainy day in New York City!"
Während sich CCR seit 55 Jahren fragt, wer den Regen stoppen wird, gehe ich vor die Haustüre, halte mein Gesicht den schweren, nassen Tropfen entgegen und stimme ein fröhliches Lied an: "Raindrops keep falling on my head!" John Foggerty, der Sänger von CCR, hätte dieses optimistische Lied von 'B. J. Thomas' kennen müssen, es ist ein Jahr älter als seine nervige Regenfrage.
Wie auch immer! Falls wir den lieblosen 'Wurf in die Welt' überlebten, in der Folge groß und stark wurden, müßten wir doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, würden wir bei Regenwetter depressiv werden. Jim Morrison von den 'Doors' darf der Ansicht sein, "there´s a killer on the road", schließlich ist er auch mit 27 Jahren in der Badewanne gestorben. Die 'Schußverletzung' verursachte allerdings keine Handfeuerwaffe!
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...eine Welt der Musik, in der du dich hier bewegst und die auch immer schon absolut die Meine war und ist, da geht mir das Herz auf in Erinnerung an diese alten Songs, danke dir für diese Reminiszenz!
AntwortenLöschenLG :D
Gern geschehen, ich weiß, daß Dir Reisen durch die Welt der Musik gefallen!😉
AntwortenLöschenInspiriert wurde ich tatsächlich durch den beginnenden Regen, durch die Dunkelheit, die ich an einem Sommer-Nachmittag nicht erwartete! Aber wie gesagt, kein Grund, traurig zu werden! 😉