Eine unglaubliche Begegnung!

Wenn man eine Auseinandersetzung mit anhört und dann gefragt wird, wie ist Deine Meinung dazu, kann man diese äußern, denn man hat die Argumente beider Seiten gehört. Wenn ein Fremder an der Grenze nichts sagt und keine Papiere hat, dann ist der Frau Weidel von der AfD dennoch klar, wes Geistes Kind der Fremde ist: Ein Messerstecher, ein Sozialschmarotzer, ein Frauenfeind, jedenfalls einer, der kein Arier ist und das deutsche Volk auf lange Sicht aus seiner angestammten Heimat vertreiben will!

Ja, die Frau Weidel ist eine kluge Frau! Sie muß nicht erst umständlich erfragen, was klar auf der Hand liegt! Bürokratie mag sie nicht, künstliche Intelligenz ist ihr zuwider. Sie hält dem Bundeskanzler die Stöckchen hin und der springt brav über jedes Einzelne. Aber dennoch mahnt sie: "Fritze, Du mußt noch höher springen!" 

Mit perlendem Angstschweiß auf der Stirn greift Friedrich Merz zum Handy und ruft seinen Mann für alle Fälle an. Alexander Dobrindt versteht immer, wo seinem Kanzler der Schuh drückt. Dieser haucht nur 'Migration' ins Telefon, schon bestellt der Alexander einen Tisch beim Griechen, den auch Frau Weidel akzeptiert. Bei 'Kosta' sind selbst die Calamari-Ringe butterzart und die saftigen Garnelen werden in köstlich glasigem Zustand serviert.

Herr Dobrindt weiß, die lesbische Frau Weidel wird nicht auf seine herbe Männlichkeit reagieren. Da er aber nichts dem Zufall überläßt, legt er auf Anraten seiner Ehefrau ein Parfüm mit kräftiger Holznote auf. "Tom Ford`s Oud Wood", sagt Tanja Käser, die verständnisvolle Ehefrau: "Du willst nicht wissen, was das Zeug gekostet hat! Ich kaufte es zur Feier des Tages, als Du Innenminister wurdest!"

Alexander D. jedoch ist ein sparsamer Mann. Er setzt den 'Tom-Ford-Flakon' im Nachhinein auf sein Spesenkonto und natürlich auch die Fischplatte für zwei Personen bei 'Kosta'. Der Abend kam. Alice W. trug ein elegantes, blaues Abendkleid. Sie musterte den Innenminister in seinem langweiligen Geschäftsanzug mit der häßlich weißblauen Krawatte und nahm seine aufdringliche Testosteron-Ausstrahlung wahr.

Den Geruch von Sandelholz konnte sie nicht ausstehen. Für Alice W. stank Alexander Dobrindt, als hätte er in Männerschweiß gebadet. Es geschah, als sie einer Garnele die frittierten Beine ausriß. Spontan entleerte sich ihr Magen. Alice W. speite quer über den Tisch, ohne Alexander D. die Chance einzuräumen, der breiigen Masse mit einem gekonnten Seitensprung zu entgehen.

Kosta brachte in diesem Augenblick zwei Verdauungs-Ouzos, welche sich beide Frau Weidel einverleibte. Ein Sicherheitsbeamter warf sich vorsichtshalber auf den versauten Innenminister und hielt der AfD-Chefin seine Pistole an die Stirn. Die koreanische Begleiterin Frau Weidels, Choi Min-suh, entwaffnete den Sicherheitsbeamten mit gekonntem Griff und versteckte Alice W. hinter einem umgekippten Tisch.

Am nächsten Morgen verkündete das öffentlich-rechtliche Fernsehen, CDU/CSU und AfD hätten die drängensten Probleme Deutschlands in freundschaftlicher Atmosphäre erörtert. Weitere Gespräche seien nötig, von einer 'Brandmauer' könne nicht mehr die Rede sein.

Als Fritze Merz seinen Innenminister anrief und wissen wollte, wie das Ganze nun tatsächlich abgelaufen sei, mußte dieser kleinlaut eingestehen, daß er wohl ein bisschen zu stark aufgetragen habe, was der Frau Weidel nicht gut bekommen sei. Er fürchte, ein Miteinander sei kurzfristig nicht mehr zu realisieren. 😉

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Holzbiene auf Platterbse!


            

   

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