Ein segensreiches Alter!

Wollen wir uns heute einmal überlegen, wer in unserem Lande dafür sorgte, daß es für Schwarz-Rot zum Regieren reichte? Allein der Blick auf das altersbedingte Wahlverhalten verrät uns vieles. Ich bin ein 'Alter', ein Senior. Von meinesgleichen gibt es - leider - eine ganze Menge.

Das 'leider' schreibe ich hin, weil ich lieber 17 denn 70 wäre. Klar, denn gerade die Alten wissen: "Mit 17 hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume, in den Himmel der Liebe!" Was, ihr kennt Peggy March nicht? - Sorry, mein Hirn vollbrachte gerade einen altersbedingten Seitensprung. Also, was ich sagen wollte, die CDU/CSU und die SPD sind an der Regierung, weil die Bewohner der Altenheime es so wollten!

Es handelt sich, wir hören und staunen nicht, um die gleichen Leute, die dem Staat jedes Jahr gigantische Löcher in den Haushalt fressen. Schmatzend kennen sie keine Scham, behaupten sogar, ihre Lebensleistung hätte den heutigen Sozialstaat erst möglich gemacht!

Die Jungen müssen mit solch großkotzigem 'Altersegoismus' leben. Man sollte, ehrlich gesagt, bei den 70jährigen mit einer Prüfung der Lebensberechtigung beginnen. Manche, solche wie ich, kommen ohne fremde Hilfe nicht mehr aus. Dann wäre es doch besser, man schickte diese freudlosen Kreaturen aufs ewige Eis in die Antarktis hinaus.

Entschuldigung, meine knöchrigen Finger machen was sie wollen. Tatsache ist, wenn die Wählergemeinschaft in Deutschland durchschnittlich zwanzig Jahre weniger auf dem Buckel hätte, würden wir 2025 eine andere Regierung gewählt haben! Aber, und jetzt kommt das Erstaunliche, dann wäre es wieder eine 'Ampel' geworden! Wie wir wissen, halten Ampeln den Verkehr auf, was bei einer ständig zu spät kommenden Eisenbahn nicht wünschenswert ist.

Da träumt also einer mit 17 Jahren, während er auf seinen Zug wartet, wie die Bäume in den Himmel wachsen. Nun, der Kerl ist ein bisschen doof, denn er hat noch nicht kapiert, daß er sich über alle Maßen verschuldete. Ein freundlicher, bald 70jähriger Herr namens Fritze Merz brockte ihm die Suppe ein, die er zeit seines Lebens auslöffeln muß. Der bitterböse Friederich aus dem lehrreichen Buch 'Struwwelpeter' verwechselte das Brems- mit dem Gaspedal.

Zum Schluß versucht mein seniles Gehirn noch einen Ausblick. Der hochverschuldete 17jährige kommt, schneller als er denken kann, in sein 'Renteneintrittsalter' mit 75 Lebensjahren. Arbeiten braucht er nun nicht mehr, doch eine staatliche Rente erhält er, wie befürchtet, nicht. Seine lebenslang angesparten Aktien sind aufgrund von Bankspekulationen nichts mehr wert.

Immerhin hat der einst lebensfrohe Mann einen Sohn. Dieser ist zwar von Beginn seines Lebens an ebenfalls hoch verschuldet, sorgt aber rührend für den alten Vater, indem er im Wald eine Kuhle ausgräbt, sie mit Stroh polstert und so dem Vater einen wohlverdienten, würdevollen Ruhestand ermöglicht.

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Taufrische, junge Tulpe!



Kommentare

  1. Sehr schön geschrieben, zum Glück habe auch ich einen Sohn :))
    Wir werden sehen...
    LG :D

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  2. Danke für das Kompliment! Freut mich sehr! Liebe Grüße!

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