Fünf Prozent - Wieviel kostet der Tod!


Mir gehen die "fünf Prozent" nicht mehr aus dem Kopf! Eine gigantische Erhöhung der Militärausgaben. Warum? 

Versuch einer Antwort. In Europa herrscht Krieg. Damit er nicht auf Deutschland 'übergreift', muss unser Land in der Lage sein, sich zu verteidigen. Es gilt die Regel: "Wer ausreichend 'abschreckt', wird nicht angegriffen!" Es gilt nicht: "Angriff ist die beste Verteidigung!"

Tatsache ist ebenfalls, Deutschland lebt seit 80 Jahren in einer Zeit des Friedens. Ist es wahrscheinlich, daß diese Zeit zu Ende geht? Meinte unser Ex-Bundeskanzler Scholz mit seinem Begriff von der 'Zeitenwende', nach dem Frieden kommt jetzt der Krieg?

So genau weiß es keiner. Aber wenn es Krieg geben sollte, kann es sich nur um eine Auseinandersetzung zwischen der 'Russischen Förderation' und der 'NATO' handeln. Schauen wir uns also beide Kontrahenten einmal an. Da ist auf der einen Seite Russland, hochgerüstet aber wirtschaftlich schwach, und auf der anderen Seite die große, starke 'westliche Welt'. Wir vergleichen also eine Erbse mit einem Kürbis. Muß der Kürbis zittern, wenn die Erbse hustet? Muß der Kürbis noch größer werden, um gegen die Erbse bestehen zu können?

Das Problem des 'freien Westens' ist die Uneinigkeit. Stünden die USA bedingungslos an der Seite der übrigen NATO-Partner, würde der Versuch russischer Kriegstreiberei erst gar nicht entstehen. Nur das idiotische Verhalten eines amerikanischen Präsidenten, der Putin gewähren läßt, ihn bestärkt in seinem mörderischen Tun, sorgt für Unruhe in allen anderen NATO-Staaten.

Und dann fordert ausgerechnet dieser NATO-feindliche Präsident der USA von den restlichen Mitgliedsstaaten eine Erhöhung der Militärausgaben, ohne selbst seiner Forderung nachzukommen. Er glaubt, bisher hintergangen worden zu sein und gibt keine Garantie für den Verbleib der USA in der NATO. Trump tut, was er will und läßt andere nach seiner Pfeife tanzen. Dabei erlebt er keinen Widerspruch. Wir sehen, warum der US-Präsident der mächtigste Mann der Welt ist.

Eine völlig andere Herangehensweise an die Weltpolitik hatte Präsident Biden, auf dessen Zustimmung sich unser Ex-Kanzler Scholz absolut verließ. Auch Mr. Biden betrieb eine "America-First-Politik", richtete seine Interessen aber nicht gegen seine Verbündeten. Selten sah ich innerhalb kürzester Zeit eine schnellere Veränderung wichtigster Grundsätze. Amerika wurde vom Freund zum Feind. Trump braucht die Bauchpinselei, dann hält er für kurze Zeit still.

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