Die 'SPD' ist eine alte Dame! Sie hat schon viel erlebt, wovon sie sich heute nichts mehr kaufen kann. Eine oft bittere Wahrheit, die für das 'In-die-Jahre-gekommene' insgesamt gilt. Der eben zu Ende gegangene Parteitag zeigte deutlich, nach dem Ampel-Debakel und der schweren Schlappe bei der Neuwahl steht der fiebernde Partei-Kessel noch unter stark erhöhtem Druck.
Die Reihe der Enttäuschten ist lang. Engagierte Minister wie die Herren Lauterbach und Heil kamen nicht mehr zum Zug und eine traurig blickende Saskia Esken spielt die Rolle der treudoofen Ausgestoßenen ganz hervorragend. Verantwortlich dafür wird Lars Klingbeil gemacht. Der Unverschämte verlor die Bundestagswahl für die SPD und zog dennoch alle Macht an sich.
So denken viele in der Partei. Die Strafe für Klingbeil folgte auf dem Fuß. Nur eine Zwei-Drittel-Zustimmung bei der Wahl zum Co-Partei-Chef. Der starke Mann in der SPD ist jetzt eine Frau: Bärbel Bas erreichte satte 95 % der Delegierten-Stimmen!
Vielleicht gibt es keine andere Partei im deutschen Bundestag, die so 'brutal' mit ihren Verantwortlichen umgeht wie die soziale Friedenspartei SPD. Lars Klingbeil ist nicht nur Partei-Chef, er ist auch Vizekanzler und Finanzminister in einer Koalitions-Regierung mit der CDU/CSU. In diesen Funktionen würde ihm ein starker Rückhalt aus der eigenen Partei nützen.
Noch immer kämpft Sahra Wagenknecht um den Einzug des BSW in den Bundestag. Würde es ihr gelingen, wäre eine Beteiligung der Grünen an der Regierungskoalition nötig. Die Ministerposten müssten neu verteilt werden. Ein heilloses Chaos in Deutschland, dem Land, das endlich wieder auf die Beine kommen will. Mit einer Wiederbelebung des Grundwehrdienstes, mit dem Abschied vom Verbrennerauto, mit dem Abbau einer maßlosen Bürokratie und vielem mehr.
Die versprochene Strompreissenkung für alle bleibt ein uneingelöstes Wahlkampfversprechen. Lars Klingbeil ist Finanzminister. Er wäre der Erste in diesem Amt, der die Kassen ohne Not öffnet.
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