"Guten Morgen, ihr faules, schwachsinniges Bürgertum! Woher nimmt jeder Einzelne von euch eigentlich seine Lebensberechtigung? Wer hat euch erlaubt, die gleiche Luft zu atmen wie ich?"
Darf man so schreiben und reden? Habe ich euch etwa "beleidigt"? Das kann doch nicht sein! Ich poche auf das "Recht" zur freien Meinungsäußerung! Niemand kann mir vorschreiben, was ich sagen darf und was nicht. Passt mal auf: "Acht kleine Negerknaben, die gingen und stahlen Rüben; den einen schlug der Bauer tot, da blieben nur noch sieben!"
Hatte der Bauer recht? Darf man ein rübenstehlendes Negerlein erschlagen? Ich sage "ja", denn wir müssen die Dinge vom Ende her denken, wo es heißt: "Ein kleiner Negerknabe nahm sich ´ne Mama, zehn kleine Negerknaben sind bald schon wieder da!"
Hier wird die Geschichte ein bisschen "grenzgängerisch". Ein Negerknabe vögelt eine fruchtbare Negermama, bis die Fußballmannschaft wieder vollständig ist. Anschließend geht es von vorne los: "Zehn kleine Negerknaben schlachteten ein Schwein, der eine stach sich selber tot, da blieben nur noch neun!"
Das Lied und Kinderbuch "The Ten Little Niggers" erschien im englischen Original im Jahr 1869, die deutsche Version wurde 1885 übersetzt. Agatha Christie schrieb einen Krimi zu diesem Thema und die "Rolling Stones" sangen: "Ten little niggers sittin´ on wall..."
Es gibt deutsche Politiker die schon hunderte Male nach der Polizei riefen, weil sie übel beschimpft wurden. Räumt da mal jemand auf? Oder sollen die alle dürfen wie sie wollen? Es gibt auch Leute, die beschimpfen andere, um dann witziger Weise zu behaupten, in Deutschland dürfe man nicht mehr sagen, was man denkt.
Die Einen wollen alles sagen dürfen, die Anderen verbieten uns sogar das leckere "Zigeunerschnitzel". Besonders unangenehm ist für einen "Schreiber" wie mich die sogenannte "Cancel-Culture". Zensiert und ausgeschlossen zu werden, weil ich unliebsame Aussagen treffe, das akzeptiere ich nicht. Sollte mir ein frauenfeindlicher Satz aus der Feder fließen, heißt das nicht, ich bin stets frauenfeindlich eingestellt. Wenn ich Mr. Trump ein Arschloch nenne, setze ich ihn nicht mit allen Amerikanern gleich. Und wenn ich die AfD-Wähler als verantwortungslose Gesellen beschreibe, weiß ich sehr wohl, daß es sich nicht durchweg um Hardcore-Nazis handelt.
Beim Meinungsstreit sollte es wieder um das bessere Argument gehen. Erst denken, dann sprechen. Und möglichst nur das sagen, was den Gesprächspartner nicht beleidigt, ihn nicht nach der Polizei rufen läßt. Eine "Sprach-Polizei" zu brauchen ist völlig absurd. Die Ex-Kanzlerin Merkel hat angeblich in 16 Jahren intensiver, verbaler Attacken kein einziges Mal Anzeige erstattet. Unsere Polizei und die Gerichte wären heillos überfordert, müßten sie jeder angeblichen Beleidigung nachgehen. Herr Habeck von den "Grünen" soll bereits über 800 Strafanzeigen gestellt haben, gefolgt von Frau Baerbock!
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