Tod und Vernichtung!

Während ich in aller Gemütsruhe und bei bester Laune zwei Scheiben Mohnzopf zum Frühstück verspeise, rennen israelitische Soldaten durch die Trümmerruinen des Gazastreifens. Im gnadenlosen Bodenkampf versuchen sie, die "Hamas" auszurotten. Versteckt sich ein Anführer dieser Terror-Organisation z.B. in einem Krankenhaus, fliegen auch Ärzte und Krankenschwestern durch die Luft. Als menschlicher Schutzschild sind sie einfach nicht geeignet. Ihr Tod wird in kauf genommen. Der Krieg heiligt die Mittel. Es zählt nur die Vernichtung der Hamas!

Ich schenke Kaffee nach, lasse drei Tabletten Süßstoff in die Tasse fallen, gebe noch einen ordentlichen Schluck Milch hinzu und weiß, im Gazastreifen haben die Palästinenser nichts davon. Hm, schrecklich! Hunger und Durst quält ein Volk, das innerhalb eines engen Landstreifens hin und her gejagt wird. Diesem "Volk" wird nicht geholfen, von keinem. Weil der Gegner, der wild gewordene Aggressor "Israel" heißt, sind auch die mahnenden deutschen Widerworte kaum zu hören.

"Selbst schuld", sagen einige und meinen den gemeinen Terroranschlag der "Hamas" auf israelische Zivilisten. Des Weiteren sagen sie: "Gebt die Geiseln frei, dann entspannt sich die Lage!" Mag das wirklich einer glauben? Ist nicht der israelische Ministerpräsident Netanjahu ganz besoffen von seiner Idee, die "Hamas" auszurotten? Krieg ist seine Überlebensstrategie. Selbst Mr. Trump mag da nicht mehr hinsehen. Er fliegt ohne Zwischenstopp über Israel zu den Saudis und läßt sich einen Luxusflieger schenken.

Der kleine Junge im Gazastreifen hat keine Angehörigen mehr. Auch heute bleibt sein Teller leer. Nachmittags finden ihn Flüchtlinge tot am Strand. Sein letzter Gedanke galt dem Land, in dem Milch und Honig fließen, dem Land, aus dem der Tod zu ihm kam!

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