Es ist ruhig geworden um unseren neuen Bundeskanzler. Will er beim Golfspielen sein Handicap verbessern, damit er gegen Trump nicht so alt aussieht? Wie auch immer seine mediale Unsichtbarkeit begründet ist, wir können in aller Ruhe einen Blick zurück werfen, auf das Erstarren der "Ampel", die den politischen Verkehrsfluß durch ein Dauerrotlicht zum Stillstand brachte.
Zunächst erkennen wir den kleinen Olaf, der jede wichtige Entscheidung mit seinen Partnern abstimmte. "Deutschland voran" oder "Germany first" gab es für ihn nicht. Stets achtete er auf den dahinsiechenden Geist und brechenden Willen eines Mr. Biden, der seinerseits wiederum hoffte, Olaf würde klar sagen, was er denkt.
Über die sprachlichen Aussetzer des mächtigsten Mannes der Welt kann einer wie ich lachen, aber den Amerikanern ist vermutlich das "Patty" vom "Burger" gehüpft. Nun blieb Trump als einzige Hoffnung, obwohl die Demokraten noch die "Kamala" aus dem Ärmel zogen. So richtig glaubte der Olaf bis zum Schluß ja nicht an einen Sieg des selbstverliebten Orang-Utans, aber das amerikanische Volk votierte glasklar.
Grundsätzlich "verschlief" der Ex-Bundeskanzler seine groß angekündigte "Zeitenwende". Für einen "Doppel-Wums" in Sachen politischer Reformen fehlte ihm alles, vielleicht sogar der innere Wille. Ein Herr Lindner warf im Todeskampf seiner Partei täglich mit Knüppeln um sich, die dem Olaf treffsicher in die Beine fuhren. Wie lange noch? Das Ende der ersten Dreier-Koalition zeichnete sich am dunklen Gewitterhimmel ab.
Noch in besseren Zeiten geriet Herr Scholz in den Verdacht, ein Lügner zu sein. Wie manch anderer Politiker vor ihm, konnte er sich an Naheliegendes nicht mehr erinnern. "Cum-ex", strafbare Steuerhinterziehung durch Banken, und der Olaf mittendrin. Vielleicht sollten wir froh sein, jetzt mit Fritze Merz einen Finanzexperten als Kanzler zu haben. Obwohl, unter der "Mutti" durfte Herr Scholz ja bereits über den Staatssäckel wachen.
Weinen wir also dem verblassenden Ex-Bundeskanzler keine Träne nach. Er ist ein Lügner, aber kein Zeitenwender. Unter seiner Regentschaft gab es keinerlei Fortschritte hinsichtlich des Krieges in der Ukraine. Die "Wirtschaft" verharrte in der "Rezession" und die Fehler während der Pandemie wurden nicht aufgearbeitet. Gab es denn nichts Gutes? Doch, aber in der Nachfolge von Herrn Scholz, der das Tun und Lassen der Ampel-Regierung zu verantworten hat, hilft nur noch eine radikale Kehrtwende auf eingefahrenen Gleisen.
Ob eine CDU/CSU und vor allem eine SPD das hinbekommen, muß bezweifelt werden. Gerade die SPD will ihr Profil schärfen, um nicht noch weiter an Zustimmung zu verlieren. Und die CSU mit ihrem Faible für die Mütterrente, einem fadenscheinigen Schließen endlos langer Landesgrenzen - kein Hinweis auf eine radikale Änderung der Politik, kein Hinweis auf erforderliche Sparsamkeit und auch leider kein Hinweis auf ein kluges Handeln in der Not.
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