Wie war das nochmal?


Warum haben die Menschen in den östlichen Bundesländern, also in der ehemaligen DDR, ein anderes Verhältnis zu den Russen als die Menschen im Rest der Republik? Es ist der direkte Kontakt! Die russischen Soldaten in der DDR sollten zwar für sich bleiben, doch es gab natürlich auch unvermeidliche Begegnungen. Der russische Soldat war in der Regel ein junger Mann der sich wenig leisten konnte und daher nicht jede Einladung zum Bier ablehnte.

Die deutsche Bevölkerung links von der Mauer wollte, daß der "Russe" nach Hause geht, im besten Fall mit all seinen Waffen, die er nach Westen richtete. Wir erinnern uns, die Rüstungs-Spirale im Kalten Krieg ging steil nach oben, bis "der Osten" schließlich kein Geld mehr hatte. Der Verlierer muß Kompromisse machen, seine Wut hinunterschlucken. Er wird klein geredet, verspottet, und wirtschaftlich ausgebeutet.

Bis der oft betrunkene Jelzin nicht mehr kann. Sein Nachfolger ist Wladimir Putin, ein stocknüchterner KGB-Mann, der Deutschland gut kennt, der weiß, wie er den "Westen" zu nehmen hat. Während Putin aus den Zeitungen erfahren kann, was in den Regierungssitzen der westlichen Nationen gedacht und geplant wird, weiß er seine Vorhaben zu verschleiern. Als er sich die "Krim" einverleibt, fällt von westlicher Seite kein Schuß.

Putin ist der Energielieferant mit dem günstigen Erdöl und -gas. Mehr als das verstehen hauptsächlich die Deutschen nicht. Warnungen werden in den Wind geschlagen und noch zwei Tage vor Kriegsbeginn wollen den Ernst der Situation viele deutsche Politiker nicht wahrhaben. Als die russische Armee dann die ukrainische Grenze überschreitet, vermutet die halbe Welt, in drei Tagen sei der Krieg für die Ukraine verloren.

Mir fehlen die Worte, um diese Dummheit, Naivität und Ignoranz, um diese Fehleinschätzung aller wichtigen Gegebenheiten zu beschreiben. Aber diesmal hat sich auch Putin verrechnet. Seine Armee bleibt im Dreck stecken. Sie kommt nicht voran, hat Schwierigkeiten bei der Truppenverpflegung. Alles sehr peinlich und die Ukraine beginnt zu kämpfen.

Mittlerweile hat der Krieg zigtausend Menschen das Leben gekostet. Darunter Zivilisten und Soldaten. Frauen wurden vergewaltigt, ihre Kinder verschleppt. Der Kriegsverbrecher Putin ist obenauf, er verkauft sein Erdöl und -gas jetzt nach Indien und China, den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Welt. Innerhalb des Landes stellt er auf "Kriegswirtschaft" um. Mit neuer Stärke drängt er die ukrainische Armee zurück. Diese benötigt Waffen, Munition und Soldaten, sonst ist der Krieg verloren. Ein Krieg, so vermuten viele, der mit der Kapitulation der Ukraine noch lange nicht zu Ende ist.

Die EU ist gefordert. Was kann sie Putin entgegen setzen? Wenig! Doch schon wieder wird sich in aller Öffentlichkeit gestritten. Scholz widerspricht Macron. Von Einigkeit keine Spur. Die Europäer begreifen es einfach nicht. Sie müssen der russischen Armee mittels militärischer Übermacht auf dem Kriegsschauplatz ein "Stoppschild" vor die Nase setzen. Ohne Wenn und Aber!

Putin, Du bist zu weit gegangen! Kehre um, gehe nach Hause! Die Familien Deiner jungen Soldaten, die Du mit Absicht in den Tod schickst, werden es Dir danken!

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Die Perle, zu der sich nie eine passende zweite fand, oder auch das "One-Hit-Wonder!"😉

Die Distel, die Krainer Lilie, die aufgeschnittene Efeu-Kugel, die Braunelle, der Wassertropfen, die Zwetschge.







    

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