Außerirdische im Anflug!

Es rast dahin, das Raumschiff Erde! Von außerhalb betrachtet liegt es schön blau im Dunkel des Weltalls. Treten wir noch einen Schritt zurück, erkennen wir einen kleinen Punkt am Rande der Milchstraße. Doch wir wollen näher ran, wir wollen sehen, was auf der Erde los ist.

Beim Sturzflug auf die Erde nähern wir uns der Stadt Tel Aviv. Dort reißt ein Geisteskranker mit dem Preßlufthammer eine Straße auf, den 'Blaumilchkanal'. Nein, hier sind wir falsch! Der Kommandant gibt den Befehl zum Durchstarten und wenige Augenblicke später befinden wir uns wieder weit außerhalb der Erde. 'Wir', das sind ein paar Außerirdische, die das letzte Raumschiff erwischten, um abzuhauen, bevor sich unser fruchtbarer Planet zu einem winzigen Zwerg zusammen zog, bevor alles Leben auf unserer grünen Kugel ein Ende fand. 

"Ein Besuch auf der Erde lohnt sich nicht!" Selbst unser jüngstes Crew-Mitglied hat das Wesentliche erkannt. Offenbar wird die Erde von einem Volk minderbegabter Zweibeiner beherrscht, die bereit sind, für ein paar fragwürdige Bequemlichkeiten ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Doch unser Computer spuckt keine weitere Lebensformen aus. Wohin sollen wir gehen? Irgendwann müssen wir unser Raumschiff verlassen!

Da meldet sich die sanfte Stimme unseres Zentral-Rechners erneut. Er hätte wunderbare Musik gehört, beim Eintauchen in die Erdatmosphäre. Zwar wäre diese zum Teil schon über zweihundert Jahre alt, aber immerhin. Diese irdischen Zweibeiner sind scheinbar wankelmütige Wesen, mit einer erstaunlichen, kulturellen Vergangenheit.

Wir sitzen im Konzertsaal unseres Raumschiffs und hören Bach, Mozart und Beethoven. Sehr schöne Musik, die uns träumen läßt. Sollten wir nicht doch auf die Erde zurück, wo Lebewesen derart schöne Musik komponierten? Doch dann der Schock. Unser 'Superhirn' meldet einen neueren Musikstil. Jimi Hendrix, angeblich ein Gitarren-Virtuose, läßt den Saal erzittern. Nein, das ist zuviel! Doch siehe da, unsere Jüngste hat ihre Meinung geändert: "Zurück zur Erde", schreit sie, "Purple haze für alle!"

Die Besatzung unseres Raumschiffs ist sich uneins. Sollen wir uns der Erde noch einmal nähern? Sollen wir geduldiger sein, beim Erfassen und Beurteilen der dortigen Lebensumstände? Wir vertrauen auf die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz, wir vertrauen auf unser 'Superhirn'. Es wird uns brauchbare Ergebnisse liefern, um beurteilen zu können, ob wir unser Leben der Erde anvertrauen können - oder besser nicht!

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Ja, was paßt zum Thema? Ich entschied mich für eine bunte Auswahl und hoffe, sie gefällt euch. Erstes Foto: Die Goldnessel! Dann blicken wir mit leicht verträumten Blick in ein Gerstenfeld. Eine rote Signalfarbe? Das Geißblatt oder die Heckenkirsche. Danach eine der größten Libellen, die ich kenne - die Blaugrüne Mosaikjungfer. Frisch aus dem Teich gerettet trocknet sie in der Sonne. Die kleine Raupe scheint zu lächeln. Die Glockenblumen läuten den Abschied ein - bis bald!







Kommentare

  1. Der künstlichen Intelligenz möchte ich mich eigentlich lieber nicht anvertrauen, womöglich übernimmt sie sowieso irgendwann das Ruder und steuert uns wer weiß wohin.
    Deine Aufnahmen heute sind wieder wunderschön, ich könnte mich für keine entscheiden 😊👌

    Im Moment bin ich etwas in Sorge, meine Mutter hatte nach einem Sturz einen Oberschenkelhalsbruch, hat aber die OP mit einem künstlichen Hüftgelenk gut überstanden.
    Nun müssen wir sehen, wie sich alles weiterhin gestalten wird. Immerhin soll sie ja im Mai 88 Jahre werden 🙏
    Naja, auch diese Zeit geht vorüber, so oder so, wie immer im Leben 😌
    Wünsche dir einen schönen Wochenstart, hier war heute ein sehr frühlingshafter Tag 🌷🌞☺️
    Bis dahin LG :D

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  2. Ich freue mich, eine schöne Fotoauswahl gefunden zu haben!
    Deiner Mutter scheint es den Umständen entsprechend gut zu gehen. Eine neue Hüfte in dem Alter ist eine große Herausforderung. Da ist sie sicher froh, daß Du ihr beiseite stehst! Mein Beinahe-Schwiegervater hat über sein künstliches Hüftgelenk ständig gejammert.
    Bei mir waren die letzten Tage alle sonnig und schön. Regen hatten wir in den letzten Monaten genug, nun darf es durchaus ein Frühlingserwachen geben! 🌷🌼

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