Libellen - Meister ihres Fachs!



Die Flugkünstler sind gnadenlose Jäger. Ihrem Rundumblick mit bis zu 30 000 Einzelaugen entgeht nichts. Auch den Fotografen nehmen sie ins Visier. Bewegt er sich zu schnell, sind sie weg. Weiß er sich zu benehmen, überwiegt die Neugier und das große Insekt bleibt sitzen, zumindest so lange keine mögliche Beute vorüber fliegt.



Gestochen scharfe Aufnahmen, mit der 100mm-Festbrennweite, gelingen nur, wenn ich den Libellen meine Linse direkt vor die Nase halte. Dann sieht die Kamera Dinge, die dem normalen Auge verborgen bleiben.





Das ist für mich der große Reiz am Fotografieren. Ein schönes Bild dessen zu bekommen, was ein interessierter Naturfreund beim Spaziergang nicht sehen kann. Somit bin ich also ein "Wanderer zwischen den Welten". Einer, der das Verborgene sichtbar macht.



So eine Libelle startet von ihrem "Ansitz", fängt ein kleineres Insekt in der Luft, kehrt zu seinem Ausgangspunkt zurück und frißt seine Beute. Wenn die Sonne nicht scheint, kein blauer Himmel zu sehen ist, dann machen die Libellen allerdings Pause.  



Doch die fleischfressenden Jäger sind auch "Opfer". Zu ihren Feinden gehören, neben den Vögeln, auch große Spinnen. Diese Kleinlibelle klebt im Netz einer großen Spinne.



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Wir beginnen von oben mit der Westlichen Keiljungfer, es folgen Weibchen und Männchen der Blauflügel-Prachtlibelle. Die Große Heidelibelle ist ein ständiger Gast an fränkischen Gewässern. Ebenso die hungrige Binsenjungfer. Nach der Spinnen-Mahlzeit gibt es als Zugabe das nicht perfekt herzförmige Paarungsrad der Blauen Federlibelle.






 


Kommentare

  1. Hallo,
    ich habe hier vorbei geschaut, um zu sehen, ob sich wieder etwas bei dir tut, nach dem endgültigen Aus von "myblog" und bin nach wie vor begeistert von deinen Fotos und deinen Ausführungen zur allgemeinen Lage der "Nationen"
    Nicht enttäuscht sein, ich bin nur die altbekannte, nun ehemalige "Indienwinter".
    Hatte mich bei Wordpress eingefunden unter Sternseherin, aber kann mich nicht so recht aufraffen, hänge noch immer an myblog und bekomme meine Seiten bei Wordpress nicht so richtig in den Griff.
    Naja, aber der "Lockruf" der Bloggerei tönt noch immer in mir, mal sehen, ob ich noch einmal den Dreh dahin bekomme.
    Kann mich auch nicht so recht entscheiden, hier weiter zu machen.
    Dir wünsche ich aber auf jeden Fall endlich mehr Resonanz und viele Kommentare und Diskussionen, weiß ich doch, das genau Dieses dir fehlt...
    Vorerst liebe Grüße auch an deine Libellen 🔆

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  2. Hallo B.,
    freut mich sehr, wieder einmal von Dir zu hören!
    Du hast recht, das "Miteinander" in diesem Blog läßt zu wünschen übrig. Nachdem der Graue Star beseitigt wurde, sehe ich als Einäugiger wieder genug, um meine Blogbeiträge gestalten zu können. Das zweite Auge wird um Weihnachten herum operiert. Ob ich bis dahin weitermache, bleibt abzuwarten. Wer weiß, vielleicht findet hier noch eine Entwicklung statt.
    Ein Vorteil ist die kurze "Arbeitszeit" - was meine Fotos betrifft. Während des ausführlichen Frühstücks kann ich die Beiträge schreiben. Mein Geist ist noch wach, obwohl die 70 nicht mehr weit sind. ;-)
    Ich würde mich freuen, wenn Du mal wieder vorbeischaust. Deine "Adresse" hier habe ich noch, war auch schon auf Deiner Seite.
    Liebe Grüße!

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